Fischerzeitung

Reibersdorfer See Engmaschige Kontrolle und Entschlammung un- umgänglich Die Entwicklung wird von den Gewässerwarten und der Fischereiaufsicht weiterhin engmaschig über- wacht. Die regelmäßigen Kontrollen sind gerade in der derzeitigen Niedrigwasserphase von großer Bedeu- tung, um mögliche Veränderungen des Wasserstan- des, der Wassertemperatur und des Zustands des Fischbestandes frühzeitig zu erkennen. Eine kurzfristige Verbesserung der Situation wäre ins- besondere durch ausreichende Niederschläge wün- schenswert. Die mittlerweile gesunkenen Nachttem- raturen haben zwar dazu geführt, dass auch die Was- sertemperaturen etwas zurückgegangen sind, den- noch bleibt die Lage angespannt. Sollte der Wasserstand dauerhaft niedrig bleiben und in den Wintermonaten gleichzeitig eine stärkere Eisbildung einsetzen, könnte sich die Situation für den Fisch- bestand weiter verschärfen. Langfristig wird jedoch eine baldige und umfassende Entschlammung des Altwassers unumgänglich sein. Nur durch eine Komplettentschlammung kann der er- forderliche Wasseraustausch wieder verbessert und der Lebensraum für die im Reibersdorfer See vorhan- dene Fisch- und Tierwelt dauerhaft erhalten werden. Der Reibersdorfer See zeigt damit einmal mehr, wie sensibel unsere Altwässer auf extreme Wetter- und Wasserstandsverhältnisse reagieren. Die Kombination aus Niedrigwasser, fehlendem Zulauf und zunehmen- der Verschlammung darf nicht unterschätzt werden. Eine kontinuierliche Gewässeraufsicht und rechtzeitige Maßnahmen sind daher entscheidend, um diesen wertvollen Lebensraum auch für die kommenden Jahre zu sichern. 24

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