Fischerzeitung
Fischereiverein Straubing kämpft um das Überleben wertvoller Altwasser Was sich derzeit an den Donau-Altwassern im Raum Straubing abspielt, ist nach Einschätzung des Fische- reivereins Straubing eine der schwersten ökologischen Krisen der vergangenen Jahrzehnte. Seit dem 13. Juli herrscht beim Verein unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Stefan Plendl Alarmbereitschaft. Täglich stehen ehrenamtliche Helfer bereits in den frühen Morgenstunden und bis in die Abendstunden im Ein- satz, um das Schlimmste zu verhindern: das Sterben ganzer Lebensgemeinschaften. Der Pegel der Donau liegt an der Messstelle Straubing derzeit bei lediglich 74 Zentimetern. Die Folgen dieser extremen Niedrigwasserphase in Verbindung mit der langanhaltenden Hitze sind dramatisch. Zahlreiche Donau-Altwasser - darunter die Fischzucht, das Allach- bach-Altwasser, das Baggerloch, der Hagel sowie das Thurnhof-Altwasser - sind teilweise bereits seit Mona- ten trocken gefallen oder auf wenige Restwasserflä- chen zusammengeschrumpft. Für viele Fische und andere Wasserlebewesen kommt jede Hilfe zu spät. Andere konnten durch den un- ermüdlichen Einsatz der Vereinsmitglieder noch ge- rettet werden. Doch der Kampf gegen die Zeit geht weiter. Alarm an der Donau 112
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