Fischerzeitung

toren wie Kormoranen, Fischottern und Gänsesägern. Gleichzeitig dienen sie als wertvolle Laich- und Rück- zugsräume. Bereits aus vergleichbaren Maßnahmen, unter anderem am Irlinger See, ist bekannt, dass sol- che Strukturen gerade in den ersten Jahren nach der Anlage ein herausragendes Laichhabitat darstellen. Durch die Bildung sogenannter Wassertriebe bewur- zeln sich die ins Wasser eingebrachten Sträucher und Hecken teilweise neu. Diese entstehenden Wurzel- strukturen werden von Arten wie Brachsen, Rotaugen und weiteren Weißfischen intensiv zum Ablaichen ge- nutzt. Auch der Zander und Barsch profitiert von die- sen Strukturen, da er sie sowohl als Laichsubstrat als auch zur anschließenden Brutpflege verwendet. Der Arbeitseinsatz dauerte insgesamt rund 5 Stunden. Zur Unterstützung kam unter anderem ein Traktor zum Einsatz, mit dem Baumstämme und Sträucher fachgerecht bewegt wurden. 07. Januar 2026 - Strukturmaßnahme 77

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