Fischerzeitung

Artenhilfsprogramm Dort konnte nachgewiesen werden, dass sich Arten wie Nase, Rutte, Barbe und Bachforelle inzwischen wieder selbstständig fortpflanzen. Es wurden bereits laichfähige, geschlechtsreife Fische festgestellt – ein ermutigendes Zeichen für den Erfolg des Programms. „Diese Entwicklung lässt das Anglerherz höherschla- gen und zeigt, dass unsere Bemühungen Früchte tra- gen“, so der 1. Vorsitzende Plendl. Ein besonderer Dank gilt auch den zahlreichen ehren- amtlichen Helfern des Fischereivereins Straubing, die gemeinsam mit den Gewässerwarten die Besatzmaß- nahmen tatkräftig unterstützt haben. Ihr Einsatz ist ein unverzichtbarer Bestandteil des erfolgreichen Arten- schutzes in den heimischen Gewässern. Die Notwendigkeit solcher Maßnahmen ergibt sich aus dem zunehmenden Druck auf die heimischen Fisch- bestände. Zu den größten Herausforderungen zählen natürliche Prädatoren wie Kormoran, Fischotter, Gän- sesäger und Fischreiher, die sich an den Fischbestän- den der Gewässer bedienen. Hinzu kommen veränderte Umweltbedingungen, ins- besondere sinkende Grundwasserspiegel in den Sei- tenbächen und Zuflüssen der Donau, die die Lebensräume und Laichplätze vieler Fischarten zu- sätzlich beeinträchtigen. Nur durch gezielte Förder- und Besatzmaßnahmen kann der natürliche Bestand dieser bedrohten Arten langfristig gesichert werden. Dass diese Arbeit Wirkung zeigt, belegen aktuelle Be- standsaufnahmen aus dem vergangenen Jahr in der Kinsach und in der Gaissa: 107

RkJQdWJsaXNoZXIy Njg5Mg==